Ausstellung „Vom Innen des Außen“ von Benedikt Forster im Aschingerhaus Oberderdingen


Die Ausstellung "Vom Innen des Außen" des Künstlers Benedikt Forster zieht von Sonntag, 23. Juni bis Sonntag, 04. August 2024 in die Galerie im Aschingerhaus Oberderdingen ein. Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 23. Juni 2024 um 11.00 Uhr begrüßt Bürgermeister Thomas Nowitzki die Besucher. Künstler Benedikt Forster führt in die Exposition ein. Musikalisch umrahmen die Musikerinnen Magdalena Graf an der Violine und Anna-Barbara Mayerle am Klavier von der Jugendmusikschule Unterer Kraichgau e.V. die Ausstellungseröffnung.
Benedikt Forster ist ein Maler, der immer aus der Anschauung schöpft. Seine vielen Landschaftsbilder entstammen eigenem Augenschein und die Blumenbilder erscheinen als Portraits. Nach Hawaii reiste der Künstler wie einst Gauguin auf der Suche nach unbefangener Schönheit. Den vielen Blumen lauscht er ab, wie man die Farben zum lockenden Leuchten bringt. Seine aktuellen Bilder verstrahlen eine heitere Helle, eine sphärische Farbsensibilität.
Zugleich zeugen sie von einer formalen Gebundenheit, von einer zugrundeliegenden Idee einträglicher Ordnung. Besonders Bilder aus der Serie „Blüten, Vase, Podest“ erinnern in ihrer Formstrenge an Gedichte oder auch musikalische Etüden.
Eigenartig ist die Thematisierung des Rahmens. Mit dem Rahmen berührt die Umgebung das Bildwerk. Er setzt die Grenze zum Umraum. Die Rahmungen werden bei ihm zum skurrilen Spiel um Innen und Außen.
Indem die Bildwerke den Umraum einbeziehen, lassen sie das Aschingerhaus selbst zu einer Garteninstallation werden mit vieldimensionalen Wegen; ein Paradiesgarten, hortus conclusus, der umfriedete Raum fern vom gehetzten Getriebe; ein gediegener Elfenbeinturm im Idontknowhereland.
Am Sonntag,07. Juli 2024 findet mit dem Künstler um 15.00 Uhr in der Galerie im Aschingerhaus Oberderdingen eine Führung durch die Ausstellung stattfinden.
Die Werke werden bis Sonntag, 04. August 2024 im Aschingerhaus Oberderdingen ausgestellt. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen sich die Ausstellung anzuschauen.
Öffnungszeiten:
Freitag-Sonntag, 14.00 bis 17.00 Uhr
Telefon: 07045/202 650
aschingerhaus@oberderdingen.net
www.oberderdingen.de































 

 















 

































































 


Künstler der KunstraUMNUTZUNG stellen im Aschingerhaus Oberderdingen aus


Ausgewählte Werke der 14 Künstlerinnen und Künstler, die an der KunstraUMNUTZUNG teilnehmen, ziehen von Sonntag, 10. Juli bis Sonntag, 14. August 2022 in die Galerie und das Museum Aschingerhaus sowie in den Projektraum (Werkstatt) des Aschingerhauses Oberderdingen ein. Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 10. Juli 2022 um 1 1 .00 Uhr begrüßt Bürgermeister Thomas Nowitzki die Anwesenden, Helga Essert-Lehn, 1 . Vorsitzende des KulturDreieck und Historiker Dr. Horst Immel vom KulturDreieck Oberderdingen e.V. führen im Beisein aller teilnehmenden Künstler in die Ausstellung ein. Musikalisch umrahmt ein Gitarrenensemble der Jugendmusikschule Unterer Kraichgau e.V. Bretten die Vernissage.


Die Ausstellung ist Teil der Veranstaltung KunstraUMNUTZUNG - Kunst in öffentlichen Räumen, die von 22.- 24. Juli 2022 im historischen Ortskern von Oberderdingen stattfindet. Alle Künstlerinnen und Künstler sind am Aktionswochenende am Freitag, 22. Juli 2022, 16.30 -18.30 Uhr, Samstag, 23. Juli 2022, 1 1 .00 -18.30 Uhr, Sonntag, 24. Juli 2022, 1 1 .00 - 1 7.00 Uhr anwesend und führen Interessierte durch ihre Kunst - in öffentlichen Räumen.
Einer der öffentlichen Räume ist der Projektraum des Aschingerhauses Oberderdingen, in dem die Künstlerinnen Sabine Schäfer und Rosemarie Vollmer von Sonntag, 10. Juli bis 14. August 2022 mit ihre Ausstellung „ Klangzeichnung im Raum - Sinneswandel - eine audiovisuelle Installation präsentieren.
Die Echolote der Fledermäuse, für den Menschen nicht hörbar, wurden klangmikroskopisch bearbeitet und hörbar gemacht. Über kleine Schallwandler auf der Glasfassade und den GlasObjekten werden die Kompositionen mittels der Schwingungen des Glases hörbar und so zu einem besonderen Raumklangerlebnis. Die Glasfassade ist zugleich Träger von überdimensional großen Transparentscherenschnitten von Fledermausarten und Insekten, deren Formen sich mit den Schallwandlern überlagern. Hinzutreten Bilder mit Augmented Reality (AR)-Erweiterung, bei denen die Besucher per Bild-Scan-App über ihr Smartphone Videos mit Klang auslösen und dadurch selbst Teil der Installation werden. Künstlerisch thematisiert wird die Fledermaus als Symbolträger für die bedrohte Artenvielfalt in der Natur sowie die Verflechtung und Verdichtung unserer Welt: der Welt der tierischen Lebewesen und die Welt der Menschen, die mit ihrem Vordringen in deren natürlichen Lebensräume den Raum für beide letzten Endes bedrohen.
Die Ausstellungen in der Galerie und im Museum sowie im Projektraum können außerdem zu den bekannten Öffnungszeiten des Aschingerhauses besichtigt werden.


Im Rahmen der Ausstellung „ Klangzeichnung im Raum - Sinneswandel" findet am Freitag, 29. Juli 2022, um 19 Uhr im Aschingerhaus Oberderdingen der Vortrag „Mensch und Fledermaus - eine vielfältige Beziehung" von Biologe Martin Lehnert statt. Der Eintritt ist frei.


Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:

Kerstin Bach, Annett Bienhaus, Ingrid Brütsch, Sibylle Burrer, Helga Essert-Lehn, Björn Gebhard, Jannis Lehner, Fleur McKeverne, Sabine Schäfer, Jürgen Scheible, Olga Sora-Lux, Evelyn TaylorKopp, Rosemarie Vollmer und Susanne Wadle 


 


Werkschau von Sabine und Tom Naumann im Aschingerhaus Oberderdingen

Die Werkschau der Künstler Sabine und Tom Naumann zieht von Sonntag, 22. Mai bis Sonntag, 26. Juni 2022 in die Galerie und das Museum im Aschingerhaus Oberderdingen ein. Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 22. Mai 2022 um 11.00 Uhr begrüßt Bürgermeister Thomas Nowitzki die Anwesenden. Das Künstlerehepaar Sabine und Tom Naumann führt in Ihre Exposition ein und Cellist Bernhard Spranger begleitet diese musikalisch mit seiner singenden Säge und sorgt für ein ganz besondere Klangerlebnis. Am Sonntag, 29. Mai 2022 und Sonntag, 26. Juni 2022 sind die Künstler Sabine und Tom Naumann anwesend und führen Interessierte von 14.00 bis 17.00 Uhr durch ihre Ausstellung. Die Ausstellung kann außerdem zu den bekannten Öffnungszeiten des Aschingerhauses besichtigt werden.
Sabine und Tom Naumann zeigen Ausschnitte aus ihrem vielfältigen künstlerischen Schaffen. Fotografie und Malerei, Skulptur und Plastik, Druckgrafik und Keramik sind dabei nur scheinbare Gegensätze. Sabine Naumanns Arbeiten sind erlebte und erarbeitete Bilderwelten. Kraftvoll in leisen Farben, auf Holz, Leinwand oder Papier in der Malerei und Grafik. Assemblagen aus Holz und Stahl sowie mit der Kettensäge erarbeitete und farbig gestaltete Raumkörper bilden die direkte Verbindung zu Objekten von Tom Naumann. Während Sabine Naumann sich meist im Abstrakten, Konstruierten und Linearen ihre Ausdrucksmöglichkeiten findet, ist sein großes Thema die Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper. Die bildnerische Realität entwickelt sich für Tom Naumann immer aus einer Vielschichtigkeit. Er versteht Fotografie und Skulptur sowie die Bildende Kunst im Allgemeinen nie als Versuch einer Abbildung der sichtbaren Wirklichkeit. Fern aller traditionellen Idealbilder reduziert Tom Naumann die menschliche Form und gibt ihr Raum.
Sabine Naumann ist Fachlehrerin für Bildende Kunst an der Dr. Johannes-Faust-Schule Knittlingen und Dozentin für Bildende Kunst an der Musik- und Kunstschule Bruchsal.
Tom Naumann unterrichtet Fotografie und Bildende Kunst und ist Leiter der Kunstschule Bruchsal.
Weitere Informationen zu den Künstlern unter: www.sabinenaumann.com und www.tomnaumann.de


Eröffnung mit Bürgermeister Thomas Nowitzki, den Künstlern Sabine und Tom Naumann
Sonntag, 22. Mai 2022, 11.00 Uhr


Die Künstler Sabine und Tom Naumann führen durch ihre Werkschau:
Sonntag, 29. Mai 2022, 14.00-17.00 Uhr
Sonntag, 26. Juni 2022, 14.00 -17.00 Uhr
Öffnungszeiten:
Mittwoch-Sonntag, 14.00 bis 17.00 Uhr
Telefon: 07045/202 650
aschingerhaus@oberderdingen.net
www.oberderdingen.de

Austellung Naumann
Vernissage, Öffnungszeiten
OB_Fly_Werkschau_OK.PDF (1.24MB)
Austellung Naumann
Vernissage, Öffnungszeiten
OB_Fly_Werkschau_OK.PDF (1.24MB)




                                                                          Adventsfenster im Aschingerhaus

Am ersten Freitag im Dezember lädt das Kulturdreieck Oberderdingen seit mehreren Jahren zu einem Adventskonzert im Innenhof des Aschingerhauses ein. Anlaß ist die Eröffnung des von den Mitgliedern des Kulturdreiecks gestalteten Adventsfensters im Aschingerhaus. Die Außentemperatur hätte sich dieses Jahr gut für Glühwein geeignet, aber aus bekannten Gründen fand das gemütliche Beisammensein 2020 nicht statt. Das Adventsfenster kann jedoch auch in diesem Jahr zusammen mit den anderen ebenso liebevoll gestalteten in der Gemeinde besucht werden.Besonderer Dank vom Kulturdreieck an die Schreinerei Ippich in Oberderdingen für die Unterstützung.

Das in diesem Jahr vom Vorstand unter Abstandsregeln entworfene Fenster zeigt eine friedliche Winterlandschaft, über der der Morgenstern strahlt. Der auf blauem Hintergrund aufgebrachte Sinnspruch „Wenn in der Zukunft Hoffnung liegt, liegt Kraft in der Gegenwart“ lädt zum Innehalten in unserer sorgenbeladenen Zeit ein. Eine Collage aus den Erdteilen am linken Rand stellt die Textbotschaft in einen globalen Zusammenhang. Wie die Sonne nach dem Morgenstern aufgehen wird, werden wir die Gegenwart in gemeinsamer Kraftanstrengung bewältigen.

Der Vorstand des Kulturdreiecks Oberderdingen wünscht allen Mitgliedern und Freunden einen stimmungsvollen Advent.

 

                                                                                                    "Wenn in der Zukunft Hoffnung liegt, liegt Kraft in der Gegenwart“



Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung:

8. Februar 2020, 14 bis 17 Uhr: Aktionstag „Zusehen - Mitmachen“:  Orimoto, Druckwerkstatt für Kinder, Schreiben – eine Kunst für sich, Skulpturen - Workshop




 

21. - 22. Juli 2017 Sommertage im Aschingerhaus

Am 21. und 22. Juli 2017 fanden die ersten Veranstaltungen im von der Gemeinde neugestalteten Innenhof des Aschingerhauses statt. Das Kulturdreieck bewirtete am Freitag und Samstag.

Am Freitag war die Gruppe „The Beez“ aus Berlin zu Gast. Rob Rayner an der Gitarre, Deta Rayner am Akkordeon, Annette Kluge am Schlagzeug und Peter D’Elia am Banjo/Gitarre entführten die Zuhörer auf eine Reise durch die internationale Folklore, die allerdings nicht unbedingt ernst , sondern gehörig auf die Schippe genommen wurde. Klänge der Taiga waren ebenso vertreten wie Bluegrass und Hillbilly. Lieder aus Rob Rayners Heimat Australien, wo die Band den europäischen Winter über tourt, durften ebensowenig fehlen wie Rockversionen einzelner Folksongs. Insgesamt war es eine Musik, die an einem lauen Sommerabend Freude verbreitete und zum Mitklatschen einlud. 


                   The Beez im Innenhof des Aschingerhauses am 21. Juli 2017

Am Samstag gab es Gelegenheit, eine Auswahl historischer Fotografien zum Thema Sommer in Oberderdingen aus den Beständen des Heimatkreises zu betrachten. Einzelne Besucher konnten sich als Kleinkinder darauf wiedererkennen. Mit Kaffee und Kuchen war das Aschingerhaus noch schöner. Neben einem Kunstworkshop mit Sybille Burrer und Ingrid Brütsch fand am Spätnachmittag eine Dichterlesung des Autorenteams DichterAmWort aus Karlsruhe statt. Obwohl als Gruppe auftretend, präsentierte doch jeder der drei Schriftsteller eine individuell stark markierte Sicht auf die Welt, sodass drei unterschiedliche literarische Stimmen hörbar wurden. Birgit Jennerjahn-Hakenes hat ihren Schwerpunkt im Narrativen, wie es eindrucksvoll in der Kurzgeschichte „Die Nacht ist nicht mein Tag“ deutlich wurde. Ihr literarisches Ich bewegt sich zwischen mitfühlender Ironie und beißendem Sarkasmus, um ihr Leiden am Zustand der Welt auszudrücken. Monika Miller ist dagegen eine Meisterin der kurzen Form und stellt in ihren verdichteten Texten ausgehend von der Natur und deren Farbenpracht Reflexionen über sich selbst an, in denen Grundfragen menschlicher Existenz sprachlich geschickt hin- und hergewendet werden. Norbert Willimskys Passagen bleiben in Erinnerung wegen der exakten Beobachtung alltäglicher Begebenheiten wie in „Parallelwelten“ und der scharfsinnigen Analyse, die diesen Beobachtungen folgen. Die Lesungen wurden von Jürgen Miller auf dem Saxophon mit Jazzklassikern gekonnt umrahmt.         

 


                                         Jürgen Miller                                  DichterAmWort

                                                               




 



                                                     


                                        





 



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